Alles, was Recht ist.
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Online-Shop, Mitgliedschaften, Coaching, Sparring, Training und digitale Inhalte
Sandra Kroning | Stand: 01.09.2026
- Anbieterin, Geltungsbereich und Vertragsgrundlagen
1.1 Anbieterin dieser Leistungen ist Sandra Kroning, Weststraße 18a, 33189 Schlangen, Deutschland, nachfolgend „Anbieterin“ genannt.
1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Anbieterin und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Vertragspartner“).
1.3 Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses wirksam einbezogene Fassung dieser AGB.
1.4 Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Vertragspartners werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
1.5 Individuelle Vereinbarungen, schriftliche Angebote, Leistungsbeschreibungen im Online-Shop, Buchungsseiten und Auftragsbestätigungen haben Vorrang vor diesen AGB.
1.6 Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen, insbesondere Rücktritt, Kündigung, Widerruf, Mängelanzeige, Fristsetzung oder Stornierung, sind mindestens in Textform (z. B. per E-Mail) abzugeben.
- Kundengruppen, Verbraucher, Unternehmer, Angestellte und Mindestalter
2.1 Die Leistungen richten sich ausschließlich an volljährige Personen.
2.2 Vertragspartner können Verbraucherinnen und Verbraucher oder Unternehmerinnen und Unternehmer sein. Leistungsempfänger kann der Vertragspartner selbst oder eine von ihm benannte Person (z. B. eine angestellte Person, Führungskraft oder ein Teammitglied, nachfolgend „Coachee“ oder „Nutzer“) sein.
2.3 Verbraucherinnen und Verbraucher sind natürliche Personen, die den Vertrag zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Hierzu zählen auch Angestellte, die Leistungen zur beruflichen Weiterentwicklung als Selbstzahler außerhalb eines Dienstverhältnisses buchen.
2.4 Unternehmerinnen und Unternehmer sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähine Personengesellschaften, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln (§ 14 BGB).
2.5 Unternehmerinnen und Unternehmer können die Leistungen auch dann im B2B-Kontext buchen, wenn die Inhalte die persönliche Rolle, Selbstführung, Resilienz oder den Balanceakt zwischen Privatleben und beruflicher Verantwortung betreffen. Maßgeblich ist der überwiegende Zweck des Vertragsschlusses und wer die vertragliche Vergütung schuldet.
2.6 Unrichtige Angaben im Buchungsprozess bezüglich des Verbraucher- oder Unternehmerstatus können Auswirkungen auf Widerrufsrechte, Rechnungsstellung und Vertragsabwicklung haben.
- Vertragsgegenstand und Leistungscharakter
3.1 Vertragsgegenstand ist die jeweils vereinbarte Leistung gemäß der Beschreibung im Online-Shop, der Buchungsseiten oder individueller Angebote.
3.2 Die Angebote können insbesondere folgende Formate umfassen:
1:1-Coaching, Sparring, Mentoring-ähnliche Reflexionsformate und intensive Einzeltermine.
Gruppen-Coachings, Workshops, Trainings, Seminare und Programme.
Massen-Vortrags-Formate, regelmäßige oder tägliche Online-Vorträge und digitale Live-Events.
Digitale Inhalte, Audio- und Videoinhalte, Arbeitsblätter, Kursmaterialien und aufgezeichnete Elemente, die als Einmalkauf oder im Rahmen einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft (Abonnement) bereitgestellt werden.
Hybrid-Produkte, die sich aus einer Kombination von 1:1-Einzelterminen und der Teilnahme an Gruppen- oder Vortragsformaten zusammensetzen.
3.3 Die Anbieterin schuldet die fachgerechte Vorbereitung, Durchführung und Bereitstellung der vereinbarten Leistungen. Ein bestimmter persönlicher, beruflicher, emotionaler oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
3.4 Coaching, Resilienzarbeit, Mindsetarbeit, Reflexionsfragen und sonstige Methoden dienen der Selbstreflexion, Ressourcenstärkung und bewussten Weiterentwicklung.
- Vertragsschluss
4.1 Verträge können über die Website, den Online-Shop (z. B. via Alfima), per E-Mail, Telefon, Videocall oder über verknüpfte Zahlungsdienstleister zustande kommen.
4.2 Darstellungen auf Websites, Social-Media-Kanälen oder Werbematerialien stellen, sofern nicht ausdrücklich anders bezeichnet, kein rechtlich bindendes Angebot dar.
4.3 Bei Online-Buchungen wird die Widerrufsbelehrung Verbraucherinnen und Verbrauchern vor Abgabe der verbindlichen Bestellung klar und verständlich angezeigt.
4.4 Bei einer Buchung über den Online-Shop stellt die Präsentation der Produkte und Dienstleistungen das verbindliche Angebot der Anbieterin dar. Der Vertrag kommt zustande, indem der Vertragspartner die gewünschten Leistungen in den virtuellen Warenkorb legt, den elektronischen Bestellprozess durchläuft und durch Klicken auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“ (oder eine ähnlich unmissverständliche Formulierung) das Angebot annimmt. Der Vertrag wird unmittelbar durch die automatisierte Bestellbestätigung des Plattform-Dienstleisters im Namen der Anbieterin wirksam.
4.5 Erfolgt der Vertragsschluss über einen Zahlungs- oder Verkaufsdienstleister, können zusätzlich die dortigen Vertrags- und Nutzungsbedingungen gelten.
4.6 Vertragssprache ist Deutsch.
- Preise, Zahlung, Rechnungsstellung und Verzug
5.1 Es gelten die vor Vertragsschluss im jeweiligen Online-Shop-Angebot, auf der Buchungsseite oder im individuellen Angebot mitgeteilten Preise.
5.2 Eine öffentliche Ausweisung von Preisen auf der Website ist nicht erforderlich, soweit der konkrete Preis dem Vertragspartner vor Vertragsschluss eindeutig mitgeteilt wird.
5.3 Alle Preise verstehen sich, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, in Euro (€). Die Anbieterin weist Rechnungen nach den jeweils geltenden steuerlichen Regelungen aus.
5.4 Soweit die Anbieterin keine Umsatzsteuer ausweist, erfolgt dies nur, wenn hierfür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
5.5 Die Vergütung ist, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, sofort nach Vertragsschluss ohne Abzug fällig. Bei Abonnements wird die Gebühr wiederkehrend im Voraus zum vereinbarten Abrechnungszeitraum fällig.
5.6 Zulässige Zahlungsarten sind die im jeweiligen Angebot genannten Zahlungsarten (insb. Überweisung, Kreditkarte, Stripe, PayPal).
5.7 Gerät der Vertragspartner in Zahlungsverzug, ist die Anbieterin berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu verlangen und den Zugang zu digitalen Inhalten, Mitgliedschaften oder laufenden Terminen bis zum Ausgleich zurückzuhalten.
5.8 Bei vereinbarter Ratenzahlung wird die gesamte Restvergütung sofort fällig, wenn der Vertragspartner mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug gerät und eine angemessene Frist erfolglos vergangen ist.
- Leistungsumfang, Termine und Mitwirkung
6.1 Inhalt, Dauer, Format, Ort, digitale Zugänge, Materialien, Laufzeit und sonstige Leistungsbestandteile ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.
6.2 Termine werden individuell vereinbart oder im jeweiligen Programm bekanntgegeben.
6.3 Die Kundin oder der Kunde ist für die eigene Mitwirkung und die ehrliche Selbsteinschätzung der eigenen Belastbarkeit verantwortlich.
6.4 Bei Online-Leistungen ist der Vertragspartner/Coachee für eine geeignete technische Ausstattung (stabile Internetverbindung, aktuelle Software, funktionierendes Mikrofon und Kamera) selbst verantwortlich.
6.5 Die Anbieterin ist berechtigt, Inhalte, Strukturen, Methoden oder die technische Umsetzung aus sachlichen oder organisatorischen Gründen anzupassen. Sie ist insbesondere berechtigt, zur Vertragserfüllung, Qualitätssicherung und Dokumentation moderne Softwareanwendungen, digitale Tools sowie KI-gestützte Transkriptions- und Analyseprogramme (z. B. Descript) für die Auswertung von Gesprächen einzusetzen, sofern die datenschutzrechtlichen Vorgaben eingehalten werden.
- Zielklärung, Prozessgestaltung und Auswertung
7.1 Der konkrete Beratungsanlass wird im jeweiligen Angebot oder der Buchungsseite so weit festgelegt, wie dies für die Einordnung der Leistung erforderlich ist.
7.2 Bei Formaten wie Klarheitsgespräch, Sparring oder Coaching kann das konkrete Anliegen zu Beginn des Termins gemeinsam geklärt und innerhalb des angebotenen Rahmens bearbeitet werden.
7.3 Der Leistungsrahmen umfasst die persönliche Standortklärung, Resilienz, Selbstführung, Identität sowie den Balanceakt zwischen privater Lebensführung und beruflicher Verantwortung.
7.4 Therapeutische, medizinische, rechtliche oder steuerliche Beratungen sind nicht Vertragsgegenstand.
7.5 Eine vollständige schriftliche Vorabfestlegung einzelner Gesprächsinhalte ist nicht erforderlich, sofern der allgemeine Leistungsrahmen des jeweiligen Angebots erkennbar ist.
7.6 Die Anbieterin ist berechtigt, Anliegen abzulehnen, wenn diese außerhalb ihres Leistungsrahmens liegen.
7.7 Zielklärungen dienen der Orientierung und begründen keine Garantie für das Erreichen bestimmter Ergebnisse.
7.8 Verändern sich Themen während des Prozesses, wird gemeinsam geklärt, ob die Veränderung im bestehenden Rahmen bearbeitet werden kann oder ob eine neue Vereinbarung nötig ist.
7.9 Bei längeren Prozessen können Zwischen- oder Abschlussauswertungen durchgeführt werden, sofern dies im Angebot vorgesehen ist.
7.10 In B2B-Kontexten, in denen der Vertragspartner eine Organisation oder ein Unternehmen ist und Leistungen für seine Angestellten (Coachees) bucht, bleibt die Vertraulichkeit persönlicher Inhalte besonders geschützt. Inhaltliche Rückmeldungen, Berichte oder Auswertungen an den Arbeitgeber oder sonstige Dritte über die konkreten Gesprächsinhalte des Coachees erfolgen grundsätzlich nicht, es sei denn, dies wurde vorab zwischen allen drei Parteien (Anbieterin, Vertragspartner und Coachee) ausdrücklich und im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorgaben schriftlich vereinbart.
- Pakete, Laufzeit, Terminverbindlichkeit, Umbuchung und Ausfall
8.1 Soweit im jeweiligen Angebot keine abweichenden Regelungen vereinbart wurden, gelten für Absagen oder Umbuchungen durch den Vertragspartner folgende Fristen:
8.2 Buchungen sind verbindlich. Ein vertragliches Recht zur kostenfreien Stornierung nach Vertragsschluss besteht gegenüber Unternehmern nicht, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Gesetzliche Kündigungsrechte aus wichtigem Grund bleiben unberührt.
8.3 Einzeltermine unter einem halben Tag können bis 5 Werktage vor dem vereinbarten Termin einmalig kostenfrei umgebucht werden. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen bleibt die Vergütung vollständig geschuldet.
8.4 Halbtägige Intensivformate (ca. 4 Stunden) können bis 14 Kalendertage vor dem Termin einmalig kostenfrei umgebucht werden. Bei einer Absage 7 bis 13 Kalendertage vor dem Termin fallen 50 % Ausfallhonorar an, danach 100 %.
8.5 Ganztägige Intensivformate können bis 21 Kalendertage vor dem Termin einmalig kostenfrei umgebucht werden. Bei einer Absage 8 bis 20 Kalendertage vor dem Termin fallen 50 % Ausfallhonorar an, danach 100 %.
8.6 Bei Paketangeboten führt die Nichtwahrnehmung einzelner Termine aus der Sphäre des Kunden nicht zu einer anteiligen Rückerstattung.
8.7 Einzelne Termine innerhalb eines Pakets können bis 72 Stunden vor dem Termin einmalig kostenfrei umgebucht werden, andernfalls werden sie auf das Paket angerechnet.
8.8 Paketleistungen sind innerhalb von 6 Monaten ab Vertragsschluss abzurufen, andernfalls verfallen sie nach ordnungsgemäßer Erinnerung durch die Anbieterin.
8.9 Eine wiederholte Umbuchung oder Verlängerung der Paketlaufzeit bedarf einer ausdrücklichen Vereinbarung in Textform.
8.10 Bereits entstandene oder nicht mehr stornierbare Fremdkosten (z. B. Raumkosten) können zusätzlich berechnet werden, sofern sie aufgrund der Buchung entstanden sind.
8.11 Sagt die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit) ab, wird ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.
Besondere Ergänzung zu Ziffer 8:
8a. Besondere Bedingungen für Abonnements (Mitgliedschaften) und tägliche Vortrags-Angebote
8a.1 Wird ein wiederkehrendes Leistungsangebot (Abonnement/Mitgliedschaft) für den Zugang zu regelmäßigen oder täglichen Online-Vorträgen gebucht, gilt die im jeweiligen Angebot genannte Mindestlaufzeit.
8a.2 Ist der Vertragspartner Verbraucher (§ 13 BGB), verlängert sich das Abonnement nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch auf unbestimmte Zeit und kann jederzeit mit einer Frist von maximal einem Monat gekündigt werden.
8a.3 Ist der Vertragspartner Unternehmer (§ 14 BGB), verlängert sich das Abonnement nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch um die vereinbarte Erstlaufzeit (maximal um 12 Monate), sofern es nicht mit einer Frist von 4 Wochen gekündigt wird.
8a.4 Die Kündigung kann direkt über die im Online-Shop (Alfima) bereitgestellte Kündigungsfunktion („Abo kündigen“) oder per E-Mail erfolgen.
8a.5 Das tägliche Vortrags-Produkt stellt kein exklusives Einzelcoaching dar. Ein Anspruch auf Durchführung an gesetzlichen Feiertagen oder bei unvorhersehbarem Ausfall besteht nicht, sofern ein angemessener Ersatz (z. B. Bereitstellung einer Aufzeichnung oder Nachholtermin) zur Verfügung gestellt wird.
8b. Abwicklung von Hybrid-Produkten
8b.1 Bei Hybrid-Produkten, die sich aus Gruppenkomponenten und individuellen 1:1-Komponenten zusammensetzen, gelten die Stornierungs- und Umbuchungsregeln dieser AGB für die jeweiligen Komponenten getrennt.
8b.2 Sagt der Vertragspartner einen im Hybrid-Paket enthaltenen 1:1-Termin nicht fristgerecht ab, verfällt ausschließlich dieser Einzeltermin. Der Anspruch auf Nutzung des Gruppenteils bleibt davon unberührt. Eine anteilige Rückerstattung des Gesamtpaketpreises ist ausgeschlossen.
- Widerrufsrecht für Verbraucherinnen und Verbraucher
9.1 Verbraucherinnen und Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen über den Online-Shop ein gesetzliches Widerrufsrecht. Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
9.2 Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten: Bei Verträgen über die Bereitstellung von digitalen Inhalten (z. B. Downloads, sofort freigeschaltete Online-Kurse oder Mediatheken), die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Verbraucher im Bestellprozess ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und er seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert.
9.3 Verlangt ein Verbraucher, dass Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so hat er im Falle eines Widerrufs Wertersatz für die bis dahin erbrachten Leistungen zu zahlen.
- Digitale Inhalte, Live-Calls, Aufzeichnungen und Online-Zugänge
10.1 Live-Calls finden in der Regel in Echtzeit über ein geeignetes Videokonferenzsystem statt.
10.2 Eigene Audio-, Video- oder Bildschirmaufzeichnungen, Screenshots oder Mitschnitte durch den Vertragspartner oder Coachee sind ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin untersagt.
10.3 Bezüglich der Aufzeichnung durch die Anbieterin wird strikt differenziert:
- a) Einzeltermine (1:1): Eine Aufzeichnung erfolgt ausschließlich nach vorheriger, gesonderter Einwilligung des Coachees, die einmalig zu Beginn der Zusammenarbeit im Onboarding für alle künftigen Einzeltermine erteilt werden kann. Die Einwilligung für Einzeltermine ist freiwillig. Ohne Einwilligung erfolgt im 1:1-Termin keine Aufzeichnung; stattdessen ist die Anbieterin berechtigt, schriftliche Notizen anzufertigen.
- b) Gruppenformate, Live-Calls, Massen-Vorträge und Abonnements: Bei diesen Formaten ist die Aufzeichnung (Audio/Video), die Erstellung von KI-Transkripten sowie ggf. die Bereitstellung dieser Aufzeichnungen für die interne Dokumentation, Nachbereitung oder Qualitätssicherung der Anbieterin ein wesentlicher, fester Bestandteil der vertraglich geschuldeten Leistung (Produktbestandteil). Mit der Buchung im Online-Shop und der Teilnahme an diesen Formaten erklärt sich der Vertragspartner/Coachee mit dieser Verarbeitung einverstanden. Möchte ein Coachee in der Aufzeichnung nicht sichtbar oder hörbar sein, ist er verpflichtet, seine Kamera und sein Mikrofon während des gesamten Calls deaktiviert zu lassen und Fragen ausschließlich über die Chat-Funktion zu stellen.
10.3a Wird eine Aufzeichnung außerhalb der vereinbarten Formate versehentlich oder durch automatisierte Systemprozesse unabsichtlich gestartet, wird sie unverzüglich nach Entdecken beendet. Die unbeabsichtigt erstellte Aufnahme wird nicht ausgewertet, nicht weitergegeben und unverzüglich dauerhaft gelöscht.
10.4 Erhält der Vertragspartner Zugangsdaten zu digitalen Bereichen, sind diese vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
10.5 Die Anbieterin strebt eine angemessene Verfügbarkeit digitaler Inhalte an. Technische Störungen, Internetprobleme oder Ausfälle von Drittanbietern können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
10.6 Die Anbieterin ist berechtigt, digitale Zugänge vorübergehend zu sperren, wenn ein schwerwiegender Verstoß gegen diese AGB vorliegt.
- Gruppenangebote, geschützte Räume und Community-Elemente
11.1 Für Gruppenangebote, Workshops und Massen-Vorträge gelten besondere Anforderungen an Respekt und Sachlichkeit. Es wird kein Community-Aufbau oder dauerhafter Austausch unter den Mitgliedern geschuldet.
11.2 Persönliche Informationen und Aussagen anderer Teilnehmender dürfen ohne deren ausdrückliche Zustimmung nicht außerhalb des jeweiligen Formats weitergegeben oder veröffentlicht werden.
11.3 Bei schweren Störungen des Ablaufs, Beleidigungen oder unerlaubter Werbung in den Chats der Vorträge ist die Anbieterin berechtigt, den Nutzer nach vorheriger Verwarnung temporär oder dauerhaft von dem Live-Termin auszuschließen. Der Vergütungsanspruch bleibt unberührt.
- Schutz der Inhalte, Urheberrechte und Nutzungsrechte
12.1 Sämtliche von der Anbieterin bereitgestellten Inhalte, Konzepte, Vorträge, Unterlagen, Arbeitsblätter, Videos und Texte sind urheberrechtlich geschützt.
12.2 Der Vertragspartner/Coachee erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Inhalte ausschließlich für die eigene persönliche oder eigene interne betriebliche Weiterbildung zu nutzen.
12.3 Nicht gestattet sind die Weitergabe, der Verkauf, die Veröffentlichung, die Vervielfältigung sowie die Nutzung der Inhalte für eigene kommerzielle Zwecke, Trainings oder Coachings.
- Gesundheitliche Eigenverantwortung, Abgrenzung zu Therapie und Notfällen
13.1 Die Angebote richten sich an psychisch stabile Erwachsene. Sie stellen keine Psychotherapie, heilkundliche Behandlung oder medizinische Beratung dar.
13.2 Die Anbieterin stellt keine Diagnosen, behandelt keine Krankheiten und gibt keine Heilversprechen ab.
13.3 Bei akuten psychischen Krisen oder behandlungsbedürftigen Zuständen ist unverzüglich geeignete medizinische oder psychotherapeutische Fachhilfe in Anspruch zu nehmen. Die Angebote sind kein Notfalldienst.
- Keine Erfolgsgarantie, keine Präventions-, Kassen- oder Steuerzusage
14.1 Die Anbieterin erstellt ihre Leistungen mit Sorgfalt. Dennoch kann kein bestimmter persönlicher, emotionaler, gesundheitlicher oder wirtschaftlicher Erfolg garantiert werden.
14.2 Eine Anerkennung als Präventionskurs nach § 20 SGB V oder eine Krankenkassenerstattung wird nicht geschuldet.
14.3 Eine steuerliche Abzugsfähigkeit der Vergütung wird nicht zugesichert. Vertragspartner sind selbst dafür verantwortlich, dies mit ihrem Finanzamt zu klären.
- Vertraulichkeit und Qualitätssicherung
15.1 Die Anbieterin behandelt persönliche Informationen vertraulich. Dies gilt in besonderem Maße für Angaben zu persönlichen oder betrieblichen Konflikten, Diffamierungs-, Ausgrenzungs-, Mobbing- oder Diskriminierungserfahrungen sowie für alle Informationen, die besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO enthalten oder im Kontext des Coachings erkennen lassen können. Soweit für die strukturierte Dokumentation und Verarbeitung solcher sensiblen Daten eine gesonderte datenschutzrechtliche Einwilligung erforderlich ist (insbesondere im Rahmen von 1:1-Einzelterminen), wird diese einmalig zu Beginn der Kundenbeziehung im Onboarding eingeholt.
15.2 Die Vertraulichkeit gilt auch über das Ende der Zusammenarbeit hinaus.
15.3 In Gruppen- und Vortragsformaten gilt zusätzlich Ziffer 11 dieser AGB.
15.4 Die Anbieterin kann eigene Beratungsarbeit zur Qualitätssicherung anonymisiert in Intervision oder Supervision besprechen. Dabei werden persönliche Informationen so weit anonymisiert, dass eine Identifizierung einzelner Personen vollständig ausgeschlossen ist (echte Anonymisierung). Soweit eine vollständige Anonymisierung aufgrund spezifischer Fallkonstellationen (z. B. Nischenbranchen oder exponierte Positionen) nicht gewährleistet werden kann, erfolgt keine fallbezogene Besprechung, es sei denn, es liegt eine gesonderte, ausdrückliche Einwilligung vor.
- Datenschutz
16.1 Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzvorschriften, insbesondere der DSGVO.
16.2 Soweit für bestimmte Formate (insbesondere für 1:1-Einzeltermine) eine datenschutzrechtliche Einwilligung erforderlich ist, wird diese einmalig zu Beginn der Kundenbeziehung im Rahmen des Onboardings gesondert eingeholt; solche freiwilligen Einwilligungen sind nicht Bestandteil dieser AGB.
16.3 Einzelheiten zur Datenverarbeitung (inklusive des Online-Shops und der Abo-Abrechnungen via Alfima/Stripe) ergeben sich ausschließlich aus der geltenden Datenschutzerklärung der Anbieterin.
- Gewährleistung und Leistungsstörungen
17.1 Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
17.2 Bei digitalen Inhalten können technische Einschränkungen auftreten, die nicht im Verantwortungsbereich der Anbieterin liegen (z. B. Störungen der Internetverbindung des Kunden oder Ausfälle von Drittanbieter-Plattformen).
17.3 Die Anbieterin wird wesentliche Leistungsstörungen, die in ihrem Verantwortungsbereich liegen, innerhalb angemessener Zeit beheben.
- Haftung
18.1 Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
18.2 Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie bei arglistigem Verschweigen eines Mangels oder Übernahme einer Garantie.
18.3 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
18.4 Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin ausgeschlossen. Der Vertragspartner trägt die volle Eigenverantwortung für alle Entscheidungen und Handlungen, die er auf Grundlage der Impulse umsetzt.
- Freistellung bei Rechtsverletzungen durch Kundinnen und Kunden
19.1 Der Vertragspartner stellt die Anbieterin von begründeten Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer schuldhaften Verletzung dieser AGB, geltenden Rechts oder Rechten Dritter (z. B. Urheberrechte, Markenrechte oder Vertraulichkeitspflichten) durch den Vertragspartner oder Coachee entstehen.
19.2 Die Freistellung umfasst auch die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung, sofern der Vertragspartner die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
- Laufzeit und Kündigung
20.1 Laufzeit und Kündigungsmöglichkeiten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, Online-Shop-Produkt oder der individuellen Vereinbarung.
20.2 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
20.3 Bei außerordentlicher Kündigung durch die Anbieterin aus einem vom Vertragspartner zu vertretenden wichtigen Grund bleibt der Vergütungsanspruch für bereits erbrachte Leistungen und für wirksam entstandene Ausfallhonorare bestehen.
- Rechtswahl, Gerichtsstand und internationale Bezüge
21.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
21.2 Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
21.3 Ist der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der exklusive Gerichtsstand der Sitz der Anbieterin (Schlangen/Paderborn).
- Verbraucherschlichtung
22.1 Die Anbieterin ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, sofern keine gesetzliche Pflicht besteht.
22.2 Die Anbieterin ist bemüht, etwaige Meinungsverschiedenheiten direkt, einvernehmlich und sachlich mit dem Vertragspartner zu klären.
- Schlussbestimmungen
23.1 Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen bedürfen mindestens der Textform.
23.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
23.3 Diese AGB ersetzen keine individuelle anwaltliche Beratung im Einzelfall. Vor der Veröffentlichung und Verknüpfung im Online-Shop wird eine abschließende Prüfung der technischen Workflows empfohlen.
Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular für Verbraucherinnen und Verbraucher sind digital unter https://sandra-kroning.de/agb/widerrufsbelehrung/ abrufbar. Sie gelten ausschließlich für Verbraucherinnen und Verbraucher. Unternehmerinnen und Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.