AGB
Alles, was Recht ist.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Coaching, Sparring, Training, Persönlichkeitsentwicklung und digitale Inhalte
Sandra Kroning | Stand: 27.04.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Sandra Kroning und ihren Kundinnen und Kunden über Coaching, Sparring, Training, Workshops, Gruppenangebote, digitale Inhalte, aufgezeichnete Inhalte, Online-Formate und sonstige Leistungen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz, Mindset, Identität, Auftreten, Selbstführung, Rollenklärung und beruflich-persönliche Weiterentwicklung.
- Anbieterin, Geltungsbereich und Vertragsgrundlagen
1.1 Anbieterin dieser Leistungen ist Sandra Kroning, Weststraße 18a, 33189 Schlangen, Deutschland, nachfolgend „Anbieterin“ genannt.
1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Anbieterin und ihren Kundinnen und Kunden über die von der Anbieterin angebotenen Leistungen.
1.3 Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses wirksam einbezogene Fassung dieser AGB.
1.4 Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kundin oder des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
1.5 Individuelle Vereinbarungen, schriftliche Angebote, Leistungsbeschreibungen, Buchungsseiten, Auftragsbestätigungen und ausdrücklich vereinbarte Sonderregelungen haben Vorrang vor diesen AGB.
1.6 Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen, insbesondere Rücktritt, Kündigung, Widerruf, Mängelanzeige, Fristsetzung, Umbuchung oder Stornierung, sind mindestens in Textform abzugeben. Textform umfasst insbesondere E-Mail.
- Kundengruppen, Verbraucher, Unternehmer und Mindestalter
2.1 Die Leistungen richten sich ausschließlich an volljährige Personen.
2.2 Kundinnen und Kunden können Verbraucherinnen und Verbraucher oder Unternehmerinnen und Unternehmer sein.
2.3 Verbraucherinnen und Verbraucher sind natürliche Personen, die den Vertrag zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
2.4 Unternehmerinnen und Unternehmer sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
2.5 Unternehmerinnen und Unternehmer können die Leistungen auch dann im B2B-Kontext buchen, wenn die Inhalte die persönliche Rolle, Selbstführung, Resilienz, Identität, Belastbarkeit, Entscheidungsfähigkeit oder den Balanceakt zwischen Privatleben und beruflicher bzw. unternehmerischer Verantwortung betreffen. Maßgeblich ist der überwiegende Zweck des Vertragsschlusses.
2.6 Die Anbieterin kann im Buchungsprozess eine Erklärung verlangen, ob die Buchung als Verbraucherin bzw. Verbraucher oder als Unternehmerin bzw. Unternehmer erfolgt. Unrichtige Angaben können Auswirkungen auf Widerrufsrechte, Rechnungsstellung und Vertragsabwicklung haben.
- Vertragsgegenstand und Leistungscharakter
3.1 Vertragsgegenstand ist die jeweils vereinbarte Leistung gemäß Angebot, Leistungsbeschreibung, Buchungsseite, Auftragsbestätigung oder individueller Vereinbarung.
3.2 Die Angebote können insbesondere folgende Formate umfassen:
- 1:1-Coaching, Sparring, Mentoring-ähnliche Reflexionsformate und intensive Einzeltermine.
- Gruppen-Coachings, Workshops, Trainings, Seminare und Programme.
- Präsenzformate, Online-Formate, hybride Formate und Live-Calls.
- Digitale Inhalte, Audio- und Videoinhalte, Arbeitsblätter, Reflexionsfragen, Übungen, Kursmaterialien und aufgezeichnete Elemente.
- Halbtägige oder ganztägige Intensivformate sowie Paketangebote mit mehreren Terminen.
3.3 Die Anbieterin schuldet die fachgerechte Vorbereitung, Durchführung und Bereitstellung der vereinbarten Leistungen. Ein bestimmter persönlicher, beruflicher, emotionaler, gesundheitlicher, finanzieller oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet.
3.4 Coaching, Resilienzarbeit, Mindsetarbeit, Reflexionsfragen, Übungen zur Selbstführung, Achtsamkeitsimpulse, Visualisierungen und sonstige Methoden der Persönlichkeitsentwicklung dienen der Selbstreflexion, Ressourcenstärkung, persönlichen Orientierung, inneren Klarheit und bewussten Weiterentwicklung.
- Vertragsschluss
4.1 Verträge können insbesondere über Website, Buchungstool, E-Mail, Telefon, Videocall, schriftliches Angebot, individuelle Vereinbarung oder über einen Zahlungs- bzw. Verkaufsdienstleister zustande kommen.
4.2 Darstellungen auf Websites, Social-Media-Kanälen, in Newslettern, Präsentationen oder sonstigen Informationsmaterialien stellen, sofern nicht ausdrücklich anders bezeichnet, noch kein rechtlich bindendes Angebot dar.
4.3 Bei Online-Buchungen wird die Widerrufsbelehrung Verbraucherinnen und Verbrauchern vor Abgabe der verbindlichen Bestellung klar und verständlich angezeigt und in einer Weise zur Verfügung gestellt, die eine dauerhafte Speicherung ermöglicht.
4.4 Ein Vertrag kommt zustande, wenn die Kundin oder der Kunde ein Angebot der Anbieterin annimmt, eine Buchung absendet, eine Zahlungsaufforderung erfüllt, eine Auftragsbestätigung erhält oder die Anbieterin die Leistungserbringung ausdrücklich bestätigt.
4.5 Erfolgt der Vertragsschluss über einen Zahlungs- oder Verkaufsdienstleister, können zusätzlich die dortigen Vertrags-, Zahlungs- und Nutzungsbedingungen gelten. Die Anbieterin bleibt für die eigene Leistung verantwortlich, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
4.6 Vertragssprache ist Deutsch.
- Preise, Zahlung, Rechnungsstellung und Verzug
5.1 Es gelten die vor Vertragsschluss im jeweiligen Angebot, auf der jeweiligen Buchungsseite, in der Auftragsbestätigung oder in einer individuellen Vereinbarung mitgeteilten Preise.
5.2 Eine öffentliche Ausweisung von Preisen auf der Website ist nicht erforderlich, soweit der konkrete Preis der Kundin oder dem Kunden vor Vertragsschluss eindeutig mitgeteilt wird.
5.3 Alle Preise verstehen sich, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, in Euro (€). Die Anbieterin weist Rechnungen nach den jeweils geltenden steuerlichen Regelungen aus.
5.4 Soweit die Anbieterin keine Umsatzsteuer ausweist, erfolgt dies nur, wenn hierfür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Kundinnen und Kunden haben keinen Anspruch auf eine bestimmte steuerliche Ausgestaltung der Rechnung.
5.5 Die Vergütung ist, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, sofort nach Vertragsschluss ohne Abzug fällig.
5.6 Zulässige Zahlungsarten sind die im jeweiligen Angebot genannten Zahlungsarten, insbesondere Überweisung sowie Zahlungsarten über Zahlungs- oder Verkaufsdienstleister.
5.7 Gerät die Kundin oder der Kunde in Zahlungsverzug, ist die Anbieterin berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu verlangen und die Leistungserbringung bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten, soweit dies rechtlich zulässig ist.
5.8 Bei vereinbarter Ratenzahlung wird die gesamte Restvergütung sofort fällig, wenn die Kundin oder der Kunde mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug gerät und die Anbieterin nach Mahnung erfolglos eine angemessene Zahlungsfrist gesetzt hat, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
- Leistungsumfang, Termine und Mitwirkung
6.1 Inhalt, Dauer, Format, Ort, digitale Zugänge, Materialien, Anzahl der Termine, Laufzeit und sonstige Leistungsbestandteile ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.
6.2 Termine werden individuell vereinbart oder im jeweiligen Programm bekanntgegeben.
6.3 Die Kundin oder der Kunde ist für die eigene Mitwirkung verantwortlich. Dazu gehören insbesondere pünktliche Teilnahme, Vorbereitung vereinbarter Unterlagen oder Reflexionsaufgaben, ehrliche Selbsteinschätzung der eigenen Belastbarkeit sowie eigenverantwortliche Umsetzung von Impulsen.
6.4 Bei Online-Leistungen ist die Kundin oder der Kunde für eine geeignete technische Ausstattung, stabile Internetverbindung, aktuelle Software, funktionierendes Mikrofon und Kamera sowie eine störungsarme Umgebung verantwortlich.
6.5 Die Anbieterin darf Inhalte, Struktur, Reihenfolge, Methoden, technische Umsetzung oder organisatorische Abläufe eines Angebots aus sachlichen, fachlichen, technischen oder organisatorischen Gründen anpassen, sofern der vereinbarte Kern der Leistung erhalten bleibt und die Interessen der Kundinnen und Kunden angemessen berücksichtigt werden.
- Zielklärung, Prozessgestaltung und Auswertung
7.1 Der konkrete Beratungsanlass wird im jeweiligen Angebot, auf der Buchungsseite, in der Leistungsbeschreibung oder in einer individuellen Vereinbarung nur so weit festgelegt, wie dies für die Einordnung der Leistung erforderlich ist.
7.2 Bei Formaten wie Klarheitsgespräch, Sparring, Intensivtermin oder Coaching kann das konkrete Anliegen zu Beginn des Termins gemeinsam geklärt und innerhalb des angebotenen Leistungsrahmens bearbeitet werden.
7.3 Der Leistungsrahmen der Anbieterin umfasst insbesondere Selbstentwicklung, beruflich-persönliche Standortklärung, Resilienz, Selbstführung, Identität, Auftreten, innere Klarheit, Entscheidungsfähigkeit sowie den Balanceakt zwischen privater Lebensführung, Karriere, Unternehmertum und Verantwortung.
7.4 Themen außerhalb dieses Rahmens, insbesondere therapeutische, medizinische, rechtliche, steuerliche, finanzielle oder fachlich regulierte Beratungsleistungen, sind nicht Vertragsgegenstand.
7.5 Eine vollständige schriftliche Vorabfestlegung einzelner Gesprächsinhalte ist nicht erforderlich, sofern der allgemeine Leistungsrahmen des jeweiligen Angebots erkennbar ist.
7.6 Die Anbieterin ist berechtigt, Anliegen abzulehnen oder auf geeignete Fachstellen zu verweisen, wenn diese außerhalb ihres Leistungsrahmens liegen.
7.7 Zielklärungen dienen der Orientierung und Prozessgestaltung. Sie begründen keine Garantie für das Erreichen bestimmter persönlicher, beruflicher, gesundheitlicher, wirtschaftlicher oder sonstiger Ergebnisse.
7.8 Verändern sich Themen, Anliegen oder Prioritäten während des Prozesses, kann die Anbieterin gemeinsam mit der Kundin oder dem Kunden klären, ob die Veränderung im bestehenden Leistungsrahmen bearbeitet werden kann oder ob ein neues Angebot, eine gesonderte Vereinbarung oder eine andere fachliche Unterstützung erforderlich ist.
7.9 Bei längeren Prozessen können Zwischen- oder Abschlussauswertungen durchgeführt werden, sofern dies im Angebot vorgesehen ist oder individuell vereinbart wurde.
7.10 In B2B-Kontexten, in denen nicht eine Organisation, sondern eine Unternehmerin oder ein Unternehmer persönlich bucht, bleibt die Vertraulichkeit persönlicher Inhalte besonders geschützt. Rückmeldungen an Dritte erfolgen nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde oder eine gesetzliche Pflicht besteht.
- Pakete, Laufzeit, Terminverbindlichkeit, Umbuchung und Ausfall
8.1 Die nachfolgenden Regelungen gelten, soweit im jeweiligen Angebot, auf der jeweiligen Buchungsseite, in der Auftragsbestätigung oder in einer individuellen Vereinbarung keine abweichenden Umbuchungs-, Ausfall-, Laufzeit- oder Terminregelungen ausdrücklich vereinbart wurden. Gesetzlich zwingende Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern, insbesondere ein gesetzliches Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen, bleiben unberührt.
8.2 Buchungen sind verbindlich. Ein vertragliches Recht zur kostenfreien Stornierung, zum Rücktritt oder zur ordentlichen Kündigung besteht nach Vertragsschluss nur, wenn dies im jeweiligen Angebot ausdrücklich vereinbart wurde oder gesetzlich zwingend vorgesehen ist. Gegenüber Unternehmerinnen und Unternehmern besteht kein vertragliches Recht zur kostenfreien Stornierung, zum Rücktritt oder zur ordentlichen Kündigung, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Gesetzlich zwingende Rechte, insbesondere zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund, bleiben unberührt.
8.3 Einzeltermine ab einer Dauer von 2 Stunden bis unter einen halben Tag können bis 5 Werktage vor dem vereinbarten Termin einmalig kostenfrei umgebucht werden. Bei späterem Umbuchungswunsch, späterer Absage, verspätetem Erscheinen, Abbruch des Termins oder Nichterscheinen bleibt die vereinbarte Vergütung vollständig geschuldet, soweit die Nichtwahrnehmung aus der Sphäre der Kundin oder des Kunden stammt. Ein Anspruch auf Erstattung oder Nachholung besteht in diesem Fall nicht.
8.4 Halbtägige Intensivformate, insbesondere Formate mit etwa 4 Stunden Leistungszeit, können bis 14 Kalendertage vor dem Termin einmalig kostenfrei umgebucht werden. Erfolgt ein Umbuchungswunsch oder eine Absage 7 bis 13 Kalendertage vor dem Termin, kann die Anbieterin 50 % der vereinbarten Vergütung als Ausfallhonorar berechnen. Erfolgt ein Umbuchungswunsch oder eine Absage weniger als 7 Kalendertage vor dem Termin oder erscheint die Kundin oder der Kunde nicht, bleibt die vereinbarte Vergütung vollständig geschuldet.
8.5 Ganztägige Intensivformate können bis 21 Kalendertage vor dem Termin einmalig kostenfrei umgebucht werden. Erfolgt ein Umbuchungswunsch oder eine Absage 8 bis 20 Kalendertage vor dem Termin, kann die Anbieterin 50 % der vereinbarten Vergütung als Ausfallhonorar berechnen. Erfolgt ein Umbuchungswunsch oder eine Absage weniger als 8 Kalendertage vor dem Termin oder erscheint die Kundin oder der Kunde nicht, bleibt die vereinbarte Vergütung vollständig geschuldet.
8.6 Bei Paketangeboten mit mehreren Terminen betrifft der Vertrag das Gesamtpaket. Einzelne nicht wahrgenommene Termine führen nicht zu einer anteiligen Rückerstattung, soweit die Nichtwahrnehmung aus der Sphäre der Kundin oder des Kunden stammt.
8.7 Einzelne Termine innerhalb eines Pakets können bis 72 Stunden vor dem jeweiligen Termin einmalig kostenfrei umgebucht werden. Bei späterem Umbuchungswunsch, späterer Absage, verspätetem Erscheinen, Abbruch des Termins oder Nichterscheinen gilt der Termin als wahrgenommen und wird auf das Paket angerechnet, soweit die Nichtwahrnehmung aus der Sphäre der Kundin oder des Kunden stammt.
8.8 Soweit im Angebot keine abweichende Abruffrist vereinbart ist, sind Paketleistungen innerhalb von 6 Monaten ab Vertragsschluss abzurufen. Die Anbieterin wird die Kundin oder den Kunden rechtzeitig vor Ablauf der Abruffrist in geeigneter Weise an noch offene Termine erinnern. Nicht genutzte Termine verfallen, sofern die Nichtnutzung aus der Sphäre der Kundin oder des Kunden stammt, die Anbieterin die Leistung ordnungsgemäß angeboten hat und keine gesetzlichen Widerrufs- oder zwingenden Kündigungsrechte entgegenstehen.
8.9 Eine wiederholte Umbuchung, eine kurzfristigere Umbuchung oder eine Verlängerung der Paketlaufzeit bedarf einer ausdrücklichen Vereinbarung in Textform. Ein Anspruch auf wiederholte Umbuchung oder unbegrenzte Verlängerung der Paketlaufzeit besteht nicht.
8.10 Bereits entstandene oder nicht mehr stornierbare Fremdkosten, insbesondere Raumkosten, Reise-, Unterkunfts- oder Technikkosten, können zusätzlich berechnet werden, soweit sie aufgrund der Buchung entstanden sind und nicht vermieden werden können.
8.11 Sagt die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund ab, insbesondere wegen Krankheit, technischer Störung, höherer Gewalt oder sonstiger nicht von ihr zu vertretender Umstände, wird ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und der Haftungsregelungen dieser AGB.
- Widerrufsrecht für Verbraucherinnen und Verbraucher
9.1 Verbraucherinnen und Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht. Unternehmerinnen und Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
9.2 Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular befinden sich im Anhang dieser AGB. Die Widerrufsbelehrung wird Verbraucherinnen und Verbrauchern vor Abgabe der verbindlichen Buchung klar und verständlich angezeigt und in einer Weise zur Verfügung gestellt, die eine dauerhafte Speicherung ermöglicht.
9.3 Verlangt eine Verbraucherin oder ein Verbraucher ausdrücklich, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Erbringung einer Dienstleistung beginnt, und wurde sie bzw. er ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt, so schuldet sie bzw. er bei einem Widerruf Wertersatz für die bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
9.4 Bei Verträgen mit Verbraucherinnen und Verbrauchern über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen, wenn die Verbraucherin oder der Verbraucher ausdrücklich zustimmt, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages beginnt, bestätigt, dass sie bzw. er mit Beginn der Ausführung des Vertrages das Widerrufsrecht verliert, und die Anbieterin der Verbraucherin bzw. dem Verbraucher eine Bestätigung dieser Erklärungen auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung stellt. Die Anbieterin wird diese Erklärungen im Online-Buchungsprozess gesondert abfragen und dokumentieren.
9.5 Die technische Umsetzung des Widerrufsprozesses bei Buchungen über Drittanbieter oder Zahlungsdienstleister muss mit den dortigen Prozessen abgestimmt werden.
- Digitale Inhalte, Live-Calls, Aufzeichnungen und Online-Zugänge
10.1 Sofern im jeweiligen Angebot digitale Inhalte, Audio- oder Videoinhalte, Arbeitsblätter, Live-Calls, Online-Workshops, Kursbereiche, Gruppenräume, Community-Bereiche oder sonstige Online-Zugänge bereitgestellt werden, gelten ergänzend die nachfolgenden Regelungen. Bei Online-Programmen, Kursbereichen oder digitalen Inhalten, die Verbraucherinnen und Verbrauchern unmittelbar nach Vertragsschluss zur Verfügung gestellt werden, ist Voraussetzung, dass die hierfür erforderlichen Zustimmungserklärungen zum vorzeitigen Leistungsbeginn und zum möglichen Erlöschen des Widerrufsrechts im Buchungsprozess erteilt werden.
10.2 Live-Calls finden in der Regel in Echtzeit über ein geeignetes Videokonferenzsystem statt. Ein Anspruch auf Teilnahme zu einem anderen Zeitpunkt besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.
10.3 Eine Aufzeichnung von Live-Calls, Gruppenformaten oder Online-Terminen erfolgt nur, wenn dies von der Anbieterin angekündigt oder individuell vereinbart wurde. Ein Anspruch auf Aufzeichnung oder Bereitstellung einer Aufzeichnung besteht nicht.
10.4 Eigene Audio-, Video- oder Bildschirmaufzeichnungen, Screenshots, Mitschnitte, Transkripte oder sonstige Aufzeichnungen durch Kundinnen und Kunden sind ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin und der betroffenen Teilnehmenden untersagt.
10.5 Erhält die Kundin oder der Kunde Zugangsdaten zu digitalen Bereichen, sind diese vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
10.6 Die Kundin oder der Kunde ist verpflichtet, die Anbieterin unverzüglich zu informieren, wenn der Verdacht besteht, dass Zugangsdaten unbefugten Dritten bekannt geworden sind.
10.7 Die Anbieterin strebt eine angemessene Verfügbarkeit digitaler Inhalte und Online-Zugänge an. Wartungen, Sicherheitsmaßnahmen, technische Störungen, Internetprobleme, Ausfälle von Drittanbietern oder höhere Gewalt können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
10.8 Die Anbieterin ist berechtigt, digitale Zugänge vorübergehend zu sperren oder Inhalte zu entfernen, wenn ein Verstoß gegen diese AGB, gegen geltendes Recht, gegen Rechte Dritter oder gegen berechtigte Schutzinteressen der Anbieterin oder anderer Teilnehmender vorliegt.
- Gruppenangebote, geschützte Räume und Community-Elemente
11.1 Für Gruppenangebote, Workshops, Online-Räume, Community-Bereiche, Chats, Kommentarbereiche oder sonstige Austauschformate gelten besondere Anforderungen an Respekt, Vertraulichkeit und Eigenverantwortung.
11.2 Kundinnen und Kunden verpflichten sich, andere Teilnehmende respektvoll zu behandeln, keine diskriminierenden, beleidigenden, bedrohenden, rechtswidrigen oder persönlichkeitsverletzenden Inhalte zu teilen und den Ablauf des Formats nicht zu stören.
11.3 Persönliche Informationen, Erfahrungen, Beiträge und Aussagen anderer Teilnehmender dürfen ohne deren ausdrückliche Zustimmung nicht außerhalb des jeweiligen Formats weitergegeben, veröffentlicht oder verarbeitet werden.
11.4 Die Anbieterin weist darauf hin, dass sie außerhalb ihres eigenen Verantwortungsbereichs keine vollständige Vertraulichkeit durch andere Teilnehmende garantieren kann. Jede teilnehmende Person entscheidet eigenverantwortlich, welche persönlichen Informationen sie in Gruppen, digitalen Räumen oder gegenüber Dritten teilt.
11.5 Bei schweren oder wiederholten Verstößen gegen diese Regeln kann die Anbieterin die Kundin oder den Kunden verwarnen, einzelne Beiträge löschen, den Zugang zeitweise sperren, von einzelnen Terminen ausschließen oder den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen. Im Fall einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund, den die Kundin oder der Kunde zu vertreten hat, bleibt der Vergütungsanspruch der Anbieterin für bereits erbrachte Leistungen und für wirksam entstandene Ausfallhonorare bestehen. Im Übrigen wird die Vergütung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und des Wertes der noch nicht erbrachten Leistungen nach billigem Ermessen angepasst.
- Schutz der Inhalte, Urheberrechte und Nutzungsrechte
12.1 Sämtliche von der Anbieterin bereitgestellten Inhalte, Konzepte, Methoden, Unterlagen, Arbeitsblätter, Präsentationen, Videos, Audios, Texte, Grafiken, Reflexionsfragen, Übungen und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich oder anderweitig geschützt.
12.2 Kundinnen und Kunden erhalten ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares, zeitlich auf die Vertragslaufzeit bzw. die im Angebot genannte Nutzungsdauer beschränktes Recht, die bereitgestellten Inhalte ausschließlich für die eigene persönliche oder eigene berufliche Nutzung im vereinbarten Rahmen zu verwenden.
12.3 Nicht gestattet sind insbesondere:
- Weitergabe, Verkauf, Vermietung, Veröffentlichung oder öffentliche Zugänglichmachung der Inhalte.
- Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Veränderung oder Weiterentwicklung zu eigenen Produkten.
- Upload auf Plattformen, Cloudbereiche, soziale Netzwerke, Lernplattformen oder sonstige Drittangebote, soweit dies nicht ausdrücklich erlaubt ist.
- Nutzung für eigene Trainings, Coachings, Beratungen, Programme, Seminare oder sonstige kommerzielle Zwecke.
- Entfernung, Veränderung oder Verdecken von Urheberhinweisen, Logos oder Schutzvermerken.
12.4 Weitergehende Nutzungsrechte bedürfen einer ausdrücklichen Vereinbarung in Textform.
- Gesundheitliche Eigenverantwortung, Abgrenzung zu Therapie und Notfällen
13.1 Die Angebote der Anbieterin richten sich an psychisch stabile Erwachsene, die ihre persönliche und beruflich-persönliche Entwicklung eigenverantwortlich gestalten möchten.
13.2 Die Leistungen stellen keine Psychotherapie, keine heilkundliche Behandlung und keine medizinische, psychiatrische oder psychologische Beratung im Sinne einer Behandlung körperlicher oder psychischer Erkrankungen dar.
13.3 Die Anbieterin stellt keine Diagnosen, behandelt keine Krankheiten und gibt keine Heilversprechen ab.
13.4 Die Inhalte sind nicht dafür bestimmt, körperliche oder psychische Erkrankungen zu erkennen, zu diagnostizieren, zu behandeln, zu lindern oder zu heilen.
13.5 Bei körperlichen, psychischen oder psychosomatischen Beschwerden, bei akuten Krisen, Suizidgedanken, Selbst- oder Fremdgefährdung, schweren Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen, Suchterkrankungen, Essstörungen, Psychosen oder sonstigen behandlungsbedürftigen Zuständen ist unverzüglich geeignete medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische oder sonstige fachkundige Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
13.6 Die Nutzung der Angebote erfolgt eigenverantwortlich. Kundinnen und Kunden sind selbst dafür verantwortlich zu prüfen, ob Inhalte, Impulse, Übungen, Fragen und Methoden für ihre Lebenssituation und ihren aktuellen körperlichen sowie psychischen Zustand geeignet sind.
13.7 Die Angebote der Anbieterin sind kein Notfalldienst. Bei akuter Gefahr sind die zuständigen Notrufnummern, Krisendienste oder Beratungsstellen zu kontaktieren.
- Keine Erfolgsgarantie, keine Präventions-, Kassen- oder Steuerzusage
14.1 Die Anbieterin erstellt und erbringt ihre Leistungen mit Sorgfalt und nach bestem Wissen. Dennoch kann kein bestimmter Erfolg garantiert werden.
14.2 Erkenntnisse, Veränderungen, Entwicklungen und Ergebnisse hängen von vielen individuellen Faktoren ab, insbesondere von Ausgangssituation, Eigenverantwortung, Mitwirkung, Umsetzung, zeitlichen Ressourcen, Belastbarkeit und persönlichen Rahmenbedingungen.
14.3 Die Anbieterin garantiert keine bestimmten persönlichen, emotionalen, beruflichen, gesundheitlichen, finanziellen, unternehmerischen, zwischenmenschlichen oder sonstigen Ergebnisse.
14.4 Die Angebote dienen, soweit nicht ausdrücklich anders ausgewiesen, der Persönlichkeitsentwicklung, Reflexion, Resilienzstärkung, Selbstführung und beruflich-persönlichen Weiterbildung. Sie stellen keine anerkannte medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Präventionsleistung dar.
14.5 Eine Anerkennung als Präventionskurs nach § 20 SGB V, eine Krankenkassenerstattung, eine Zertifizierung als Gesundheitsleistung oder eine sonstige Förderfähigkeit wird nur geschuldet, wenn dies im jeweiligen Angebot ausdrücklich und schriftlich ausgewiesen ist.
14.6 Eine steuerliche Abzugsfähigkeit der Vergütung wird nicht zugesichert. Kundinnen und Kunden sind selbst dafür verantwortlich, die steuerliche Behandlung mit ihrer Steuerberaterin, ihrem Steuerberater oder dem zuständigen Finanzamt zu klären.
14.7 Die Anbieterin erbringt keine steuerliche, rechtliche, medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische oder finanzielle Beratung.
- Vertraulichkeit und Qualitätssicherung
15.1 Die Anbieterin behandelt persönliche Informationen, die Kundinnen und Kunden im Rahmen der Zusammenarbeit mitteilen, vertraulich, soweit keine gesetzlichen Auskunfts-, Melde-, Offenlegungs- oder Handlungspflichten entgegenstehen.
15.2 Die Vertraulichkeit gilt auch über das Ende der Zusammenarbeit hinaus.
15.3 In Gruppenformaten gilt zusätzlich Ziffer 11 dieser AGB.
15.4 Die Anbieterin kann eigene Beratungsarbeit zur Qualitätssicherung, Reflexion und fachlichen Weiterentwicklung anonymisiert in Intervision, Supervision, kollegialer Beratung oder vergleichbaren professionellen Reflexionsformaten besprechen. Dabei werden persönliche Informationen so weit anonymisiert, dass eine Identifizierung einzelner Kundinnen oder Kunden grundsätzlich nicht möglich ist.
15.5 In Aufträgen mit mehreren Beteiligten, etwa bei Einbindung von Organisationen, Auftraggebern, Budgetverantwortlichen oder Personalentwicklung, werden Rückmeldungen zu Inhalten und Prozess nur in dem Umfang weitergegeben, der vorher transparent vereinbart wurde oder rechtlich erforderlich ist.
- Datenschutz
16.1 Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzvorschriften, insbesondere der DSGVO.
16.2 Einzelheiten zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der jeweils geltenden Datenschutzerklärung der Anbieterin.
16.3 Für Vertragsdurchführung, Kommunikation, Terminabstimmung, Rechnungsstellung und Leistungserbringung werden die hierfür erforderlichen personenbezogenen Daten verarbeitet.
16.4 Bei Nutzung von Zahlungsdienstleistern, Videokonferenzdiensten, Kursplattformen, Newsletterdiensten oder sonstigen Drittanbietern können ergänzende Datenschutzhinweise und Bedingungen dieser Anbieter gelten.
- Gewährleistung und Leistungsstörungen
17.1 Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes wirksam geregelt ist.
17.2 Bei digitalen Inhalten und Online-Leistungen können technische Einschränkungen auftreten, die nicht im Verantwortungsbereich der Anbieterin liegen. Dazu gehören insbesondere Störungen der Internetverbindung, Ausfälle von Plattformen, Softwareprobleme auf Kundenseite oder Wartungsarbeiten von Drittanbietern.
17.3 Die Anbieterin wird wesentliche Leistungsstörungen, die in ihrem Verantwortungsbereich liegen, innerhalb angemessener Zeit beheben oder eine zumutbare Ersatzlösung anbieten.
- Haftung
18.1 Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
18.2 Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, Übernahme einer Garantie oder zwingender gesetzlicher Haftung.
18.3 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung der Anbieterin auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Kundinnen und Kunden regelmäßig vertrauen dürfen.
18.4 Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin, ihrer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
18.5 Die Anbieterin haftet nicht für Entscheidungen, Handlungen, Unterlassungen, wirtschaftliche Dispositionen, persönliche Veränderungen oder sonstige Folgen, die Kundinnen und Kunden eigenverantwortlich auf Grundlage der Inhalte, Impulse oder Übungen treffen, soweit kein gesetzlich zwingender Haftungstatbestand vorliegt und keine Haftung nach den Ziffern 18.1 bis 18.3 eingreift.
- Freistellung bei Rechtsverletzungen durch Kundinnen und Kunden
19.1 Kundinnen und Kunden stellen die Anbieterin von begründeten Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer schuldhaften Verletzung dieser AGB, geltenden Rechts oder Rechten Dritter durch die Kundin oder den Kunden entstehen.
19.2 Dies gilt insbesondere für rechtswidrige Inhalte, Verletzungen von Urheberrechten, Markenrechten, Persönlichkeitsrechten, Datenschutzrechten, Rechten am eigenen Bild, Vertraulichkeitspflichten oder sonstigen Schutzrechten.
19.3 Die Freistellung umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung, soweit die Kundin oder der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
19.4 Die Anbieterin wird die Kundin oder den Kunden über geltend gemachte Ansprüche informieren und ihr oder ihm Gelegenheit zur Stellungnahme geben, soweit dem keine rechtlichen oder berechtigten Interessen entgegenstehen.
- Laufzeit und Kündigung
20.1 Laufzeit und ordentliche Kündigungsmöglichkeiten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.
20.2 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
20.3 Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Vertragspartei schwerwiegend oder wiederholt gegen vertragliche Pflichten verstößt und den Verstoß trotz Abmahnung nicht abstellt, soweit eine Abmahnung nicht ausnahmsweise entbehrlich ist.
20.4 Bei außerordentlicher Kündigung durch die Anbieterin aus einem von der Kundin oder dem Kunden zu vertretenden wichtigen Grund bleibt der Vergütungsanspruch für bereits erbrachte Leistungen und für wirksam entstandene Ausfallhonorare bestehen.
- Rechtswahl, Gerichtsstand und internationale Bezüge
21.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
21.2 Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem die Verbraucherin oder der Verbraucher ihren bzw. seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
21.3 Ist die Kundin oder der Kunde Kauffrau, Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz der Anbieterin, soweit kein ausschließlicher gesetzlicher Gerichtsstand besteht.
21.4 Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
21.5 Die Leistungen können für Kundinnen und Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten werden. Verbraucherschutzrechtlich zwingende Bestimmungen des jeweiligen Aufenthaltsstaates bleiben unberührt, soweit sie anwendbar sind.
- Verbraucherschlichtung
22.1 Die Anbieterin ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, sofern keine gesetzliche Pflicht besteht.
22.2 Die Anbieterin ist bemüht, etwaige Meinungsverschiedenheiten direkt und sachlich mit Kundinnen und Kunden zu klären.
- Schlussbestimmungen
23.1 Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen bedürfen mindestens der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
23.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
23.3 Diese AGB ersetzen keine anwaltliche Beratung. Vor Veröffentlichung und technischer Einbindung, insbesondere bei Online-Buchungen, digitalen Inhalten und Buchungen über Zahlungsdienstleister, wird eine abschließende anwaltliche Prüfung empfohlen.
Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular für Verbraucherinnen und Verbraucher sind unter [Link] abrufbar. Sie gelten ausschließlich für Verbraucherinnen und Verbraucher. Unternehmerinnen und Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.